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12| 2019   –  LIVES IN BETWEEN

Dokumentation: Kamera, Montage

Das interdisziplinäre Projekt widmet sich der Suche nach den sicht- und unsichtbaren Gemeinsamkeiten zwischen Berlin und Wrocław auf Grundlage von Geschichte und Architektur. Im Breslauer Teil des Projekts waren Hans Poelzig und die Villa Oppenheim – das heutige OPENHEIM – Protagonisten der Erzählung. Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung in Berlin sind die Malerei von Alexander Camaro und die Architektur von Hans Scharoun. Mit Tanz- und Musikimprovisationen sowie ilmischen Dokumentationen spüren die Künstler*innen der Beziehung zwischen Architektur und Kunst vor dem Hintergrund sich wandelnder Zeiten nach.

mit
Anna Katalin Németh, Oliver Pinchbeck ( Tanz/Tancerze),
Louis Volkmann (Fotograie und Film/Fotograf i ilmowiec),
Darek Dzugan, Dominic Oelze, Jakub Olejnik (Musik/Muzycy)

Aufführungen
15:00, 17:00, 19:00
Camaro Haus, Potsdamer Str. 98A

 

11 – 12| 2019   –  WOANDERS – MASHA QRELLA

Premiere: 04. Dezember | 20.00 Uhr | HAU Hebbel am Ufer Berlin (HAU2)

Videokonzeption, Kamera, Montage

Konzert und multimedialer TextRaum in Auseinandersetzung mit Texten von Thomas Brasch

Für Thomas Brasch war Einsamkeit etwas immanent Politisches. Als er 1976 von Ost- nach West-Berlin gehen musste, hatte er bereits 32 Mal versucht auf einem untergehenden Schiff aus der eigenen Haut zu kommen und hörte nie wieder damit auf. Auf diese Weise hat er uns eine der aufregendsten Gedichtsammlungen des letzten Jahrhunderts hinterlassen.

Zum ersten Mal stolperte Masha Qrella über Thomas Brasch in Marion Braschs Roman „Ab jetzt ist Ruhe“. Die persönliche Perspektive der Autorin kam ihr vertraut vor: Eine Familiengeschichte der DDR-Nomenklatura aus der Perspektive der kleinen Schwester. Sie begann Texte von Thomas Brasch zu lesen, deutschsprachige Texte, die sie nicht mehr losließen: „Wie soll ich dir das beschreiben? Ich kann nicht tanzen. Ich warte nur. In einem Saal aus Stille hier treiben Geister ihren Tanz gegen die Uhr.“

Qrella, die bis dato ihre Lieder auf Englisch gesungen hatte, begann, ohne das Ziel einer Vertonung vor Augen zu haben, Textzeilen, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gingen, zu singen. Im musikalischen Zwiegespräch mit sich, ihren Mitmusikern und Gästen konfrontiert uns Qrella mit den heftigen Aufforderungen von Thomas Braschs Gedichten, sich zu beteiligen an der Auseinandersetzung mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr.

Zugleich setzt Qrella der Einsamkeit, die Thomas Brasch beschreibt, einen Raum entgegen, den sie im Kollektiv versucht zu erweitern, für ein Publikum und für andere, neue Gedanken. Woanders versucht „das Ungeheuerliche erst mal zu denken“ und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als „Bleiben wo ich nie gewesen bin“ herbeigesehnt hat. Einen Ort, der Außen und Innen verbindet, „unter und über den Märchen“.

Woanders entsteht in Zusammenarbeit mit Diana Näcke (Videokonzeption), Emma Cattell (Bühne & Kostüme), Xenorama (Medienszenografie), Christina Runge (Dramaturgie), Tadklimp (Sounddesign) und den Musikern Andreas Bonkowski und Chris Imler.

Gäste: Tarwater, Marion Brasch, Andreas Spechtl und Dirk von Lowtzow

weitere Termine: 05. / 06. / 07. Dezember 2019 im HAU2  und im März 2020 im WUK Wien

In Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin & WUK performing arts Wien. Gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa und durch den Hauptstadtkulturfonds

 

11| 2019   –  Filmstipendium „Haus am See“ für THE FISH KNOWS EVERYTHING…

Medienboard Berlin Brandenburg, Lupa Film und Antonius Stiftung

 

10| 2019   –  THE FISH KNOWS EVERYTHING…

Dreh und Recherche in der Türkei

Von Tekkeönü nach Burhaniye – unterwegs auf dem Meer und durch den Bosporus mit Aziz Tavil

 

08| 2019   –  СТИХИЯ – ELEMENTS

Dokumentation: Regie, Kamera, Montage

The Aral Sea was once the world’s fourth-largest saline lake. Over recent decades, man-made diversions have caused it to shrink to a mere shadow of its former size and created the most acute environmental problem in the Central Asian region. In a speech at the 72nd session of the UN General Assembly, Uzbekistan’s President Mirziyoyev called on the global community to pay attention to this natural catastrophe and pushed for the consolidation of efforts to resolve the crisis. The mission of СТИХИЯ  is to raise global awareness about the desiccation of the Aral Sea and encourage both its revitalisation and a more responsible and rational approach to using water in the region.

Vorstellung des Projektes mit Publikumsgespräch: 26.8. , 19.00 Uhr, Goethe Institut Taschkent, Usbekistan

 

08| 2019   –  Fennymore oder Wie man Dackel im Salzmantel macht

Dokumentation: Kamera, Montage

Buch: Kirsten Reinhardt / Inszenierung: Sebastian Mauksch

Fennymore oder Wie man Dackel im Salzmantel macht ist eine interaktive Schauspiel-Performance mit dem Publikum als Hauptfigur. Die Bühne ist eine begeh- und erlebbare Kunstinstallation mit klangkomponierten Licht-Räumen. Am Ende steht die Bürgermeisterwahl auf Lebenszeit. Der Ausgang ist abhängig vom Wahlergebnis und entscheidet sich bei jeder Vorstellung aufs Neue.

Premiere: 27.10. , 16.00 Uhr, Ballhaus Ost, Berlin

 

07| 2019  – Gerd Ruge Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW – THE FISH KNOWS EVERYTHING

Buch, Regie, Kamera

THE FISH KNOWS EVERYTHING erzählt ein modernes Märchen aus Istanbul, in dem ein Delfin den bevorstehenden Untergang Istanbuls ankündigt. Aber nur drei menschliche Krieger können seine Warnung verstehen: Ein autistischer Junge, ein verrückter Professor mit Asperger Syndrom und eine Frau, die mir 80 behinderten Katzen und 50 behinderten Hunden in einem alten Haus zu Füßen des Istanbuler Hochsicherheitsgefängnisses lebt.

 

07| 2019   –  Kunst- und Kulturfestival, Istanbul

Vorstellung des neuen Filmprojektes THE FISH KNOWS EVERYTHING

 

06 – 07| 2019   –  Bleiben, wo ich nie gewesen bin – Popkultur Berlin

Regie, Kamera, Montage

Performatives Konzept zusammen mit Masha Qrella

„Mit 14 waren wir Revolutionäre und mit 16 bereits verstummt“, sagt Qrella. „Wir spielten in Bands ohne politische Vision, unsere war ja gerade ad absurdum geführt worden. Wir hatten andere Probleme, für die wir keine Worte fanden, wir hatten keine Identität, aber eine Zukunft in einem Land mit Spielregeln, die wir nicht kannten und die wir erst lernen mussten. Wir versuchten die Pop-Codes zu lesen und stellten sie ganz vorsichtig und von nur Wenigen gehört in Frage. Die Jahre vergingen. Die Codes sind dechiffriert, und wir ersticken an der Utopienlosigkeit unserer Generation.“

Premiere: 22.8.2019 , 19.00 Uhr, Palais der Kulturbrauerei Berlin

 

05| 2019   –  Im Kulturzug von Berlin nach Wroclaw – Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Regie, Kamera, Montage

 

04| 2019   –  Jury / National Documentary Competition

Internationales Filmfestival Istanbul

 

03| 2019   –  Script Workshop for Documentary Film

Diana Näcke und Adrian Figueroa leiten den Workshop SCRIPT IM DOKUMENTARFILM im Rahmen der Reihe „Meeting on the Bridge“, eine Veranstaltung des Internationalen Filmfestivals Istanbul

Termine: 4., 5. und 6. März, Konferenzraum des Adahan Hotel in Istanbul, Beyoğlu

 

03| 2019   –  Musikvideo DAY AFTER DAY (Masha Qrella, Staatsakt)

Regie, Kamera, Montage

Day ater Day ist ein für Heiner Müller ungewöhnliches Sample-Stück, bei dem – als er es schrieb – eine David Bowie Platte Dauerschleife lief. Gnadenlos hat sich Müller bei Bowie für sein Gedicht bedient. Das war nicht nur unverfroren, sondern es war auch ein Affront in der DDR. Da sitzt der Müller in dieser Betonplatte in Berlin Lichtenberg, hört diese Bowie Platte und schreibt diesen irren Text. Masha Qrella hat diese Verbindung entdeckt und David Bowie und Heiner Müller zu einem qrellatypischen Musikgedicht verschmolzen – eine Hommage an zwei herausragende Künstler.

 

03 | 2019   –  Screening „Meine Freiheit, Deine Freiheit“

@Filmmor Film Festival

Istanbul: Institut Francais mit Q & A  –  13.3.  um 14.30 Uhr

@Bursa Film Festival

Termin folgt

 

 

08| 2018 – 04|2019  –  Art in Residence an der Kulturakademie Tarabya

Buch, Regie, Kamera

THE FISH KNOWS EVERYTHING – Dokumentarfilm in Entwicklung

gef. v. Bundesregierung – Auswärtiges Amt, Goethe Institut Istanbul

 

01 | 2019  –  Club Real – Rosa (Performance im öffentlichen Raum)

Kamera, Montage

 

01 | 2019  –  Einar Schleef – HAU Berlin  – Videoinstallation ARTHUR

Konzept, Montage

Einar Schleef zum 75. – Performance, Film, Texte, Künstlerische Kommentare

 

 

01 – 06 | 2019   –  Aktuell im Kino: Werbespot GRÜNE MITTE

Buch, Kamera, Montage

© photos / film stills by Diana Naecke